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Tier- und Pflanzenwelt

Was ist das größte Problem in der Tier- und Pflanzenwelt?

Das größte Problem ist der Mensch. Denn er übernutzt die Leistung der Ökosysteme und schädigt sie somit. Das Schlimme daran ist, dass die meisten Menschen keine Ahnung haben, was sie dabei eigentlich tun. 

Bei einer Befragung in Amerika, kam heraus, dass fast 7 von 10 US-Amerikanern noch nie das Wort Biodiversität (bios=Leben, diversität=Vielfalt) gehört hatten, sich also noch nie mit diesem Thema beschäftigt hatten. Nur ein drittel derjenigen, die das Wort kannten, verbanden es mit dem Schutz des biologischen Reichtums. Und auch die Deutschen hätten vermutlich nicht viel mehr gewusst. Und genau da liegt das Problem! Denn wenn man etwas schützen möchte, muss man dieses "etwas" kennen. 

Da das Wissen um die biologische Vielfalt immer mehr abnimmt, wird der Schutz immer schwieriger. Immerhin ist sich die Wissenschaft einig, dass das Aussterben der Arten viel zu rasant für einen natürlichen Prozess vorangeht. 

Der natürliche Schwund der Arten wird vom derzeitigen Trend um das 100- bis 1000-fache übertroffen. Zwischen 1970 und 2000 hat die Gesamtanzahl der Arten schätzungsweise um 40 % abgenommen. 

Ein weiteres Problem ist, dass zu wenige Arten (nämlich nur 40.000 von 1,75 Millionen) daraufhin untersucht sind, ob sie bedroht sind oder nicht. Wir wissen also viel zu wenig von ihren Lebensgrundlagen, um die Arten zu schützen. Doch wenn wir dies nicht tun, könnten auch wir Menschen bald auf der Liste der bedrohten Arten stehen: Die Pflanzen und Tiere bilden unsere Lebensgrundlage. Denn die Natur bringt kostenlos Höchstleistungen, die der Mensch ausnutzt. 
Beispielsweise in der Arzneimittelindustrie: Die Basis für Forschung und Herstellung der Medizin sind über 10.000 Pflazenarten. Außerdem liefert die Natur Sauerstoff, Bau- und Brennstoffe, Nahrung und noch vieles mehr. 

Der weltweite Wert dieser "Dienstleistungen" wird grob auf 16 bis 64 Billionen US-Dollar geschätzt. Und wir können von der Natur viel lernen. Sie arbeitet energiesparender, ohne Rückstände und effizienter. Da können und müssen wir Menschen von lernen, wenn wir nicht die Natur auf der Erde vollkommen zerstören wollen.


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